Liebes Publikum!

Das Jahr 2020 wird niemand so schnell vergessen. Vieles von dem, was wir als selbstverständlich und sicher angenommen haben, wurde von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Natürlich musste auch unser Jubiläumsabo ordentlich Federn lassen. Angesichts der gemeinsamen Anstrengungen um das Wohl Aller ein notwendiger Preis. Was wir dabei auf jeden Fall gelernt haben und nicht so schnell wieder vergessen möchten: die Dankbarkeit für jede Minute Musik, die wir gemeinsam erleben dürfen. Im besten Fall nicht getrennt durch Absperrungen oder einen Bildschirm, sondern miteinander an einem Ort. Nichtsdestotrotz schulden wir Ihnen, liebe Freundinnen und Freunde der Alten Musik, noch drei Konzerte, die wir nun hoffnungsfroh in die neue Saison 2021 mitnehmen. Wundern Sie sich also nicht, wenn der neue Abo-Folder dem letzten ziemlich ähnelt. Da wäre zum Beispiel unser Ausflug nach Kremsier, um die hochbarocke Musik des Feldtrompeters Pavel Vejvanovsky kennenzulernen. Auch die wunderbaren weltlichen Kantaten von Johann Sebastian Bach warten darauf, unter der Leitung unseres geschätzten Kollegen Alfredo Bernardini, auf die Bühne zu kommen. Am Jahresende dürfen wir Sie dann endlich mit der Missa Bruxellensis in die Weihnachtszeit begleiten. Auch ein Jahr später wird diese große Messe von H.I.F. Biber nichts von ihrem Glanz verloren haben. Neues gibt es im Sommer, wenn wir Sie mit einem von uns fantasievoll zusammengestellten Pasticcio mit Musik von Antonio Vivaldi verwöhnen. Getragen von der dunkel schmelzenden Altstimme Ida Aldrians können Sie sich auf ein Fest der Klangfarben freuen. Und getreu unserem gar nicht so heimlichen Motto „gewöhnlich ungewöhnlich“ starten wir in die neue Saison mit einem Mozartprogramm ohne Mozart. Sie haben richtig gelesen! Seien Sie gespannt, wir sind es auch. 

Ihr Concerto Stella Matutina 

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